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14.01.2021

Eigentlich wollten wir im Januar unsere 16 Topathlet*innen mit der Stephan Jantzen auf ihre virtuelle Reise von MV nach Tokio zu den Paralympischen Spielen schicken. Auf Grund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verlässt kein Schiff den Hafen, unser also auch nicht. Während wir uns gedulden und auf Februar hoffen, bieten wir weiterhin Mitfahrgelegenheiten an. Wer unsere Parasportler*innen auf ihrem Weg zu den Spielen begleiten und unterstützen möchte kann sich einen Platz auf der Stephan Jantzen buchen

"Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden...

22.12.2020

...ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.“ Siddharta Gautama Buddha

Wir wünschen all unseren Begleitern auf dem Weg nach Tokio frohe Weihnachten und Zeit, um Kraft zu tanken für die Dinge, die da noch kommen mögen. Mit den Hoffnungen, 2021 das nachzuholen, was wir in den letzten Monaten schmerzlich vermissten, mögen alle einen guten Rutsch in das Paralympische Jahr haben!

Ein besonderer Dank gilt dem VBRS M-V, der die Kampagne erst möglich machte, der Crew des Eisbrechers Stephan Jantzen, die sie zu etwas Besonderem werden lässt und an Peter Ahrendt, der mit der Versteigerung der olympischen Silbermedaille seines Vaters das Feuer der Spiele auf unserem Weg brennen lässt.

Wir versteigern die olympische Silbermedaille von Peter Ahrendt

25.11.2020

Der Erlös der Versteigerung unterstützt die mit der Kampagne "Von MV nach Tokio" geförderten Sportler*innen! Peter Ahrendt wurde am 2. Februar 1934 in Rostock geboren und begann auf der Rostocker Neptunwerft als Maschinenschlosserlehrling. 1952 kam er während seines Studiums an der Arbeiter- und Bauernfakultät bei der Hochschulsportgemeinschaft mit dem Segeln in Berührung und ist dabeigeblieben. Ein Jahr später baute Peter Ahrendt sich seinen ersten Pirat, ab 1957 segelte er in der Drachen-Klasse. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Zwischen 1960 und 1963 wurde der für den SC EMPOR Rostock startende Athlet viermal DDR-Meister. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio gewann er unter seinem Trainer Kurt Rarrasch zusammen mit Wilfried Lorenz bzw. Ulrich Mense Silber in der Drachen-Klasse. Und genau diese Medaille versteigern wir ab dem 1. Dezember 2020!

Wir beginnen unsere Reise in der Vergangenheit - Teil 5

24.11.2020

50 Medaillen erkämpfte sich die gesamtdeutsche Mannschaft bei den Olympischen Spielen in Tokio 1964, zehn davon gewannen Athlet*innen mit Geburtsort oder Verein im heutigen M-V. Sie waren vertreten in den Sportarten Schwimmen, in der Leichtathletik, Boxen, Kanu-Rennsport, Rudern, Wasserspringen, Fußball, Fechten, Wasserball, Ringen und im Segeln. Die einzige Goldmedaille für M-V holte die für den SC EMPOR Rostock startende Ingrid Engel-Krämer im Kunstspringen. Silber gab es unter Anderem im Segeln. Die Wettbewerbe wurden 1964 in der Bucht von Enoshima ausgetragen. In der Drachen-Klasse mussten sich Peter Ahrendt, Wilfried Lorenz bzw. Ulrich Mense vom SC EMPOR Rostock nur den Dänen geschlagen geben. Und diese Medaille wird noch eine große Bedeutung bekommen! Fortsetzung folgt…

Wir beginnen unsere Reise in der Vergangenheit - Teil 4

23.11.2020

Das Zentrum der Olympischen wie Paralympischen Spiele 1964 in Tokio war der östliche Teil des Yoyogi-Parks, in dem das Jingu National Stadion mit Platz für 71.556 Zuschauer errichtet wurde. Etwa 3,9 Millionen Dollar investierte die Stadt dafür. Mit über 370 Athlet*innen nahm die gesamtdeutsche Mannschaft als größte Delegation an den Olympischen Spielen teil. Insgesamt holte das Team 50 Medaillen und war damit im Medaillenspiegel die viertbeste Mannschaft. Zehn Tage nach Beendigung der Olympischen Sommerspiele fanden die 2. Paralympischen Sommerspiele statt. Mit 12 Mal Edelmetall belegte die gesamtdeutsche Paralympische Mannschaft Rang 9 im Medaillenspiegel. Fortsetzung folgt…

Wir haben eine freie Kabine!

20.11.2020

Du machst Wettkampfsport und hast ein Handicap? Großartig! Wir haben eine freie Kabine! Bewirb dich und begleite unsere paralympischen Spitzenathlet*innen auf ihrem Weg zu den Paralympischen Spielen nach Tokio!

 

Schreib uns, warum wir gerade dich mitnehmen sollen, häng' ein Foto dran und schick alles an: wireporter@vbrs-mv.de! Wir freuen uns auf dich!

Wir beginnen unsere Reise in der Vergangenheit - Teil 3

20.11.2020

Der Ursprung der Paralympics liegt in einem Hospital in Südengland. Der vor Ort praktizierende Neurologe Sir Ludwig Guttmann veranstaltet dort 1948 erstmals die nach dem Hospital benannten „Stoke Mandeville Games“. 14 kriegsversehrte Männer und Frauen mit Rückenmarksverletzungen nahmen damals an den Wettbewerben teil, die nicht zufällig parallel zu den Olympischen Spielen in London ausgetragen wurden. 1960 wurden diese Wettbewerbe in der Olympiastadt Rom veranstaltet und damit ein Äquivalent zu den Olympischen Spielen – die ersten Paralympischen Spiele (auch wenn der Begriff erst 1984 vom IOC anerkannt wurde). Am 3. November 1964 wurden die 2. Paralympischen Spiele auf dem Oda Field im Olympischen Dorf von Tokio vor 5.000 Zuschauern eröffnet. 375 Athlet*innen aus 21 Nationen nahmen an den Wettbewerben in neun Sportarten teil. 57 Jahre später geht es nun wieder nach Tokio. Fortsetzung folgt…

Wir beginnen unsere Reise in der Vergangenheit - Teil 2

17.11.2020

1964 schaffte es Tokio letztendlich die Olympischen Sommerspiele nach Japan zu holen. Am 25. Mai 1959 konnte die Stadt nach der Stimmenauszählung vom Internationalen Olympischen Komitee Städte wie Wien, Detroit und Brüssel hinter sich lassen. Damit fanden die Olympischen Spiele zum ersten Mal überhaupt auf asiatischem Boden statt. Die Spiele waren die bisher technologisch fortschrittlichsten ihrer Zeit. Elektronische Zeitmesssysteme beeindruckten und Satellitenübertragungen machten das Ereignis global zugänglich. Dementsprechend schnell verbreitete sich der Titel „Science-Fiction-Spiele“ in den Medien. Mit einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 500 Millionen US Dollar wurde Tokio aufgrund der Spiele grundsaniert und hat entsprechend in Infrastruktur, Modernisierung und Umstrukturierung ausgiebig investiert. Die Stadt erhob sich wirtschaftlich wie Phönix aus der Asche und überzeugte mit einem noch nie dagewesenen Standard, welcher maßgebend für alle darauffolgenden Spiele war. Fortsetzung folgt...

Wir beginnen unsere Reise in der Vergangenheit - Teil 1

10.11.2020

„Land der aufgehenden Sonne“ - der Ort der nächsten Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2021: Tokio lädt die Welt (erneut) ein, Zeuge eines großartigen Sportevents zu werden. Um diese historische und nicht unbedingt einfache Beziehung bzw. Geschichte zwischen Tokio und den Sommerspielen zu verstehen, möchten wir unsere Reise in der Vergangenheit beginnen. Im Jahre 1936 bewarb sich Tokio zum ersten Mal als erste Stadt außerhalb Europas und der Vereinigten Staaten, um die Austragung von Olympia – damals offiziell „Spiele der XII. Olympiade". In der finalen Entscheidungswahl gegen Helsinki setzten sich die Japaner durch und ermöglichten, die erste Olympiade nach Asien zu holen. Religiöse Probleme, Unstimmigkeiten zwischen dem IOC und der Regierung, sowie die begonnene Invasion Japans in China während des zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges, verzögerten die Vorbereitungen enorm. 1938 trat Tokio das Recht der Austragung an das IOC zurück und Helsinki übernahm die Verantwortung für die Sommerspiele 1940, welche vom 20. Juli bis 4. August stattfinden sollten. Doch die Geschehnisse rund um den 2. Weltkrieg machten ein Abhalten der Spiele nicht möglich. Fortsetzung folgt...

Eine Kampagne des VBRS M-V e.V. zu den Paralympischen Spielen in Tokio 2021